Naturerlebnis Echerntal

Hallstätter Gletschergarten

Der Hallstätter Gletschergarten ist ein eiszeitliches Naturdenkmal mit Gletschermühlen und befindet sich im Ortsteil Echerntal. Der Gletschergarten ist nur zu Fuß zu erreichen - einfache Strecke ca. 1 1/4 Stunden Wanderzeit - das Echerntal ist sehr ruhig und landschaftlich besonders schön! Unweit vom Gletschergarten finden Sie den Wasserfall "Waldbachstrub" - es wäre also empfehlenswert diese zwei Naturschönheiten bei einer gemütlichen Wanderung im Hallstätter Echerntal (wo schon viele berühmte Maler gewandert sind) zu besuchen.

Hinweis: Die Geschichte des Gletschergartens. Mehr lesen...

Nähere Informationen finden Sie im Wanderführer "Dachstein", der um Euro 5,80 (in deutsch und englisch) im Tourismusbüro Hallstatt und in den anderen Geschäftsstellen im Inneren Salzkammergut erhältlich ist (ingesamt finden Sie im Wanderführer ca. 40 Wanderungen rund um Hallstatt)

Waldbachstrub Wasserfälle

Der Wanderweg zu den atemberaubenden Wasserfällen führt durch das wildromantische Echerntal. In kurzer, gut beschilderter Weg führt von Hallstatt zu den Waldbachstrub- Wasserfällen. Aus einer gewaltigen, 90 Meter hohen Klamm, die sich in drei Stufen gliedert, stürzen die Wassermassen brausend und tosend in die Tiefe.

Eine Bank lädt dort zur Ruhe und Besinnung ein und man kann das Naturschauspiel der vielen Wasserfälle bewundern.

Die Waldbachstrub-Wasserfälle sind ein Wanderziel, das nicht nur von den Sommergästen, sondern auch von den Einheimischen gerne aufgesucht wird.

Simonydenkmal

Gedenkstätte zur Erinnerung an den großen Dachsteinforscher Prof. Dr. Friedrich Simony (1813-1896), der ab 1840 das Dachsteingebiet wissenschaftlich erforscht hat. Um die Jahrhundertwende stand dort ein Pavillon (Gartenhaus), von privaten Spendern als Raststätte im Echerntal errichtet. Bei der großen Sturmkatastrophe im Jahre 1905 wurde dieses Häuschen zerstört. Auch der Wald von der Mitterwand bis ins Echerntal fiel der Katastrophe zum Opfer. Der Platz beim Simonydenkmal wird auch heute noch mit „Pavillon" bezeichnet.

Pulverturm

Altes Sprengstofflager aus der Zeit der Monarchie. Aus Sicherheitsgründen wurde dieses Pulverdepot 1887 weit entfernt vom damaligen Wohnbereich gebaut. Vorher stand ein turmartiges Depot am Südende des Ortes oberhalb des Karrenweges nach Obertraun.

Erdbohnstoan

Riesiger Felssturzblock bei der „Saugrube" am Fuße der Echernwand, nahe dem Gasthaus „Dachsteinwarte". In schlechten Zeiten wurden auf seiner Dachfläche Kartoffeln angebaut.

Eulenloch

Stollen-Mundloch in der Echernwand am Weg zum Wasserfall „Waldbachstrub". Vermutlich wurde es zwecks Erzsuche im 18. Jhdt. angelegt.

Felszeichnungen

Die Felssturzblöcke des Echerntales sind reich an meist jungen, aber auch historischen Felszeichnungen. An dauerfeuchten Stellen der Kalkblöcke bilden sich weiche Verwitterungsschichten, die mit einem Messer leicht bearbeitet werden können.

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