Plassen -

Wandern zum Naturschauspiel “Kessel“

Sprudelndes Welterbe

Es ist wohl die ungewöhnlichste Sehenswürdigkeit der UNESCO Welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut, denn dieses einzigartige Naturdenkmal ist nur an ganz besonderen Tagen zu bewundern. Denn die periodisch aktive Karst-Riesenquelle gibt ihr beeindruckendes Naturschauspiel nur nach stark regnerischen Tagen frei.

Wo geht's lang?

Wir beginnen unsere kleine Wanderung zum Kessel, wie diese Quelle auch von den Einwohnern genannt wird, unterhalb der Kalvarienbergkirche beim Parkplatz P1. Entlang der Bundesstraße L 547 geht es in Richtung Obertraun. Auf dem asphaltierten Weg durchschreiten wir zwei Lawinenverbauungen und haben auf der gesamten Strecke einen wunderschönen Ausblick auf den südlichen Teil des Hallstättersees. Vorbei am zentralen Busparkplatz queren wir die Straße erst von rechts nach links und nur wenige Meter weiter von links nach rechts. Noch ein paar Meter und wir haben die periodisch aktive Karst-Riesenquelle namens “Kessel“ erreicht.

Aus den Tiefen des Berges

Die Quelle wird gespeist vom Schmelz- und Niederschlagswasser des Dachsteinplateaus. Von der Hochfläche bis zur Quelle beträgt die Fließdauer mehrere Stunden. Der Wasserstand im Quelltopf schwankt im Rhythmus der täglichen Sommerschneeschmelze. Bei längerdauernden Niederschlägen kann der Kessel überquellen und bietet dann ein großartiges Schauspiel.

Sommer wie Winter

Im Sommer tritt das rasch durchfließende Wasser mit einer Temperatur von 6 - 6,5 Grad Celsius aus. Im Winter verweilt das Wasser länger in den Karsthohlräumen und kann bis 7 Grad Celsius erreichen.

Verbindung zur Alm

1980 wurde bei Tauchgängen eine Tiefe von 65 Meter erreicht. Mit dem am Weg zur Hirschaualm etwas höher gelegenen “Alten Kessel“ besteht eine Verbindung.

Erst fragen – dann starten

Alle, die auf Nummer sicher gehen möchten, ob der “Kessel“ gerade sein beeindruckendes Naturschauspiel freigibt, fragen am besten bei Ihren Gastgebern oder im heimischen Tourismusbüro nach.

Weiterwandern

Zwischen Frühling und Herbst, bei trockenem Wetter können Wanderfreunde die Tour zur Quelle auch mit einer Weiterwanderung zur unbewirtschafteten Hirschaualm verbinden. Der steile Aufstieg beginnt gleich hinter der Quelle und führt in zirka 30 Minuten auf die Alm. Der zirka 45-minütige Rückweg übers „Geisserbankerl" gibt dann zahlreiche Panoramablicke auf den Hallstättersee frei – und führt zurück zum Parkplatz P1 unterhalb des Hallstätter Kalvarienberges.

Tipp: Sie können der Karstquelle auch mit dem eigenen Auto einen Besuch abstatten. Denn sie liegt gleich gegenüber des Parkplatzes P4 (Hallstätter Freizeitgelände). Schauen Sie doch einmal vorbei!

Sicherheitstipps für Wanderer

Zugegeben, die Landschaft der UNESCO Welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut ist das “Nonplusultra“ für Wanderfreunde, Bergfexe und Naturliebhaber: Unvergessliche Touren zu den schönsten Berghütten und Almen, Panoramablick soweit das Auge reicht und Glücksmomente für die Ewigkeit! Allerdings sollten Sie nicht vergessen, dass Sie sich oftmals im hochalpinen Gelände befinden. Wie Sie eine Tour am Besten vorbereiten sollten, was in den Rucksack gehört und wie Sie sich bei einem Notfall verhalten sollten, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Gehen Sie auf Nummer sicher – wir sehen uns beim Wandern im Salzkammergut!

Suchen und Buchen

"Gut geht, wer ohne Spuren geht!" Dieses Zitat stammt von Laotse, dem chinesischen Philosophen, der vor etwa 2600 Jahren gelebt hat. Und es passt ziemlich perfekt zum Konzept der besten alpinen Wanderhotels. Denn unsere Gastgeber möchten, dass Sie die Schönheit und Einzigartigkeit der UNESCO welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut kennenlernen. Sie wissen: Nur, wer ein Gespür für die Berge hat, kann sie mit allen Sinnen erleben, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Suche nach dem nächsten Urlaubsdomizil haben wir Ihnen ganz leicht gemacht! Anreisedatum und abreisetag eingeben. Suche starten!