Eine der spannendsten Arten die Unterwasserwelt zu erleben.Was macht eigentlich die Faszination des Eistauchens aus? Eistauchen ist die perfekte Abgeschiedenheit, die Quadratur der Stille und Einsamkeit. Unter dem Eis wird man sich der Verletzlichkeit und auch ein Stück der eigenen Bedeutung bewusst.Vor allem aber ist ein Lebensraum, der immer noch den meisten Menschen verborgen ist und auch bleiben wird. Die folgenden Zeilen sollen nicht so verstanden werden, dass man ein Loch ins Eis schneidet und drauflostaucht, das könnte fatal enden. Die Darstellungen sollen einfach einen Einblick in eines der spannendsten Hobbys der Welt geben.
Es ist die Neugier der Menschen (oder zumindestens ein Teil von uns), die uns unter das Eis treibt. Die absolute Abgeschiedenheit, Ruhe und Lust auf das Extreme. Das empfindet ein Eistaucher, wenn er sich in seinem Trocki unters Eis begiebt. Mit dem Gedanken "no other way out!" erforscht man einen See, in dem man schon unzählige Male getaucht ist, aufs Neue. Zum Eistauchen sollte man nicht nur seine eigene Ausrüstung, sonder auch genügend Zeit mitbringen.
Zunächst sägt man mit einer Motorsäge ein ca. 120 x 120 cm grosses Loch ins Eis. Möglichst dort, wo die Wassertiefe über 5m liegt, damit man bequem einsteigen kann.
Ist das Loch rundum ausgesägt, schiebt man die Eisplatte mit den Füssen unter das Eis, um sie später wieder in das Loch einzufügen. Keine Hacken oder Beile verwenden, entgegen der Meinung von "Besserwissenden". Die lauten Geräusche im See durch die Schläge werden die Fische in Ihrem Winterquartier im Schlamm stören. Die Motorsäge ist unproblematisch und wesentlich schneller. Bitte nur biologisch abbaubares Kettenöl verwenden, am besten garkeins.
Nachdem das Loch fertigestellt und gesichert ist, wird das Seil an einem Pflock im Eis befestigt, damit es auch gesichert bleibt, wenn der Mann am Seil einen Glühwein trinkt.
Dann gehts los. Die Taucher steigen ein (Noch nicht aus den Automaten atmen. Die Gefahr der Vereisung ist über Wasser besonders gross) und gehen an der Sicherungsleine angebunden auf ihren Tauchgang.
Da Eistauchen wirklich auf das Material geht, sollte jeder Taucher über das seine Bescheid wissen. Ist mein Atemregler kaltwassertauglich, welchen Trocki bevorzuge ich, wie schätze ich mich im Umgang mit extremer Kälte selber ein?Das wichtigste aber (glaube ich persönlich) ist, darüber nachzudenken, dass es in einer Notsituation nur einen Weg nach oben gibt. Fehler beim Eistauchen werden hart bestraft!
Der Faktor Zeit ist nur ein Punkt, der berücksichtigt werden muss. Weiters sind da der Leinenmann, mind. 1 Sicherungstaucher und, je nach Anzahl der Taucher, ein erfahrener Eistaucher. Der Leinenmann und der Sicherungstaucher sind absolut notwendig, auch wenn diese bei der ganzen Aktion den kürzeren ziehen. Im besten Fall kommen beide nicht zum Einsatz. Die Tauchgangsplanung und die Einstiegsöffnung benötigen erfahrungsgemäß die meiste Zeit.
Und das ist der Punkt, wo wir ins Spiel kommen...
Wir bieten Dir im Winter ein Eistauchcamp am Gosausee. Noch nie davon gehört? Wundert uns nicht, denn wir eröffneten erst im Juli 2005 unsere Hochgebirgsseetauchbasis direkt am Gosausee.Die Infrastruktur ist perfekt: eine maßgeschneiderte Tauchbasis direkt am See, 10m vom Gasthof Gosausee entfern, der uns mit Speisen und Getränken warm hält.
Übernachtungsmöglichkeiten und ein Trockenraum, alles steht bereit. Und nicht zu vergessen, natürlich die Füllanlage, die mit Münzen betrieben werden kann.
Preise und noch mehr Infos auf Anfrage.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: