Gehzeit: 2½ Stunden
Höhe: 1.551m
Ausgangspunkt: Salzbergseilbahn Bergstation
Besonderheiten: Schöne Aussicht und einzigartige Fauna & Flora.
Ausgangspunkt unserer ersten größeren Bergwanderung ist der Salzberg. Ein sehr steiler, aber gut hergerichteter Weg führt uns vorüber an den Häusern der Salzbergsiedlung; nach 30 Minuten gelangen wir zur Salzberg-Alm (1000 m) zu den Ruinen einer alten Alm, der „Gemauerten Stube". Hier müssen wir uns an die Markierung mit der Nr. 642 halten, und sehr bald sehen wir rechts an einem Baum den Wegweiser zur Steingrabenschneid. Nun führt ein schmaler Pfad, gänzlich ungefährlich, durch einen herrlichen schattigen Wald in 1½ Stunden zum Gipfel der Steingrabenschneid bzw. des Schneidkogels (1551 m).
In seltener Stille und Beschaulichkeit, nur die Stimmen der Vogelwelt hörend, genießen wir den ersten Gipfelsieg. Der Rundblick ist überwältigend. Erstmals sehen wir den Dachstein-Gebirgsstock in seiner vollen Breite und mit seiner Gletscherregion. Das Salzberg-Hochtal können wir von oben betrachten und natürlich das ganze Hallstätter-See-Gebiet. Eine überaus interessante Flora bietet uns Enzian und erstmals auch Alpenrosen, und mächtige Wetterfichten zeugen von den Unbilden der Natur.
Unter dem steilen Felsabfall, tief zu Füßen des Bergwanderers, zieht sich der Verkehrsstrom auf der Hallstätter-See-Landesstraße entlang; am Ostufer des Sees schlängeln sich die Eisenbahn und der Ostufer Wanderweg dahin. Im Rücken haben wir den Gipfel des Plassen, den jeder, der die Steingrabenschneid geschafft hat auch ersteigen kann.