Mit dem Auftreten der Habsburger im Salzkammergut lässt sich der Hallstätter Salzbergbau dokumentarisch nachweisen. Der Habsburgerherzog Albrecht I. ließ zwischen 1282 und 1284 auf dem Salzberg einen Wehrturm bauen, den er nach seinem Vater "Rudolfsturm" nannte. Das Gebäude besteht heute noch und beherbergt ein Restaurant. Um 1286/90 schenkte der spätere deutsche König das "Ischlland" (das Innere Salzkammergut) seiner Gattin Elisabeth von Görz und Tirol als verspätete Hochzeitsgabe.
Die Habsburger fochten damals einen erbitterten Konkurrenzkampf gegen den Salzburger Erzbischof aus; den blutigen "Salzkrieg" zwischen 1291 und 1297 konnten sie schließlich für sich entscheiden. 1311, drei Jahre nach der Ermordung Albrechts, gewährte Elisabeth den Hallstättern das Marktrecht. Gleichzeitig reorganisierte sie den Salzbergbau als "Staatsbetrieb" und unterstellte das "Kammergut" direkt der Hofkammer in Wien. Die Verwaltung der Region oblag ab 1335 einem Salzamtmann, der im Salzamt zu Gmunden residierte.
Das "Hellerhaus" ist eines der ältesten Gebäude von Hallstatt; in seinem Inneren blieb eine "schwarze Kuchl" (eine russgeschwärzte Küche mit offener Feuerstelle) erhalten.