Der „Spraderbach" (Schleierfall) im Echerntal. Ziel einer von Schultes zahlreichen Wanderungen. J. A. Schultes 1809 nach einer Bergtour ins Dachsteinmassiv: „Sie werden Ihren Augen kaum trauen, Sie werden sich selbst es kaum glauben, dass Sie hier herankommen vermochten."
Dr. Franz Sartori (1782-1832)
Aus „Die österreichische Schweiz oder malerische Schilderung des Salzkammergutes in Österreich ob der Enns" „.... Was diese Gegend aber besonders auszeichnet, sind die schönen Wasserfälle, die man in derselben findet. Man ist noch nicht ganz bis an das Ende dieser Gegend gekommen, so zeigt sich rechts der S p r a d e r b a c h s Wasserfall (Schleierfall), der von einer ungeheuren Steinwand teils herabstürzet, teils sanft nach der Wand herabgleitet, und dessen Wasserfäden in der Sonne die tausendfältigen Farben des Regenbogens spielen, oder wie Silber glänzen, ...."
„Partie vom Echerntale bei Hallstatt" Ferdinand Georg Waldmüller. 1839 Das Bild wurde zum Synonym der „klassischen Wiener Biedermeierlandschaft". Die „Komposition erscheint hier besonders ausgewogen. Der betonte Gegensatz zwischen dem hellen sonnenbeschienenen Wiesengrün und den Schattenpartien. Aus „Erzählungen" „.... man kann Hallstatt nicht verlassen, ohne den Schleierfall, den Spratenfall, Waldbachstrub gesehen und einen entzückten Blick auf den Dachstein und das Karlseisfeld geworfen zu haben. Man würde uns auslachen, wenn wir ohne diese Erinnerung heimkehrten."