Das Holz wurde im Sommer in den Berghängen geschlägert und im Winter per Schlitten oder auf „Riesen" (Hölzernen Rutschen) zu Tal gebracht. Im Frühjahr, mit dem Beginn der Schneeschmelze, triftete man es auf dem Wasser talwärts. Da der Gosaubach und vor allem seine Seitenbäche nicht immer genug Triftwasser führten, errichtete man Klausen zum Aufstauen des Wassers. Im Salzkammergut waren dies zumeist „Steinkastenklausen": Dabei legte man Rundholzstämme kastenförmig übereinander; die Zwischenräume wurden mit Steinen „ausgeschwert". Die Klausen mussten natürlich „wasserhältig" (dicht) sein, daher zimmerte man eine eigene „Wasserwand" hinter den Klauskörper und füllte die Zwischenräume mit Lehm und Moos aus.
Die Klausen hatten ein bis zwei meist seitlich angebrachte Schottertore, um der gefährlichen Verschotterung zu begegnen. Die Gosauseeklause war durch „Hebtore" zu öffen und zu schließen, die Bachklausen meist durch „Schlagtore". Wenn die Klause „ging", stürzte sich das aufgestaute Wasser mit Getöse auf das Triftholz vor der Anlage und riss es mit sich - ein großartiges Schauspiel, aber ein lebensgefährlicher Arbeitsplatz.