Das steirische Salzkammergut

Macht Lust auf mehr...

Jahr für Jahr macht hier ein wahres Feuerwerk von kulturellen Veranstaltungen die Freizeit zum immer wieder neuen Erlebnis. Das hat Tradition im Lande: Künstler fühlen sich wohl hier und wer mag, kann mit der Via Artis ihren Spuren in der Ausseer Landschaft folgen. Ohne Narzissenfest ist das Jahr eigentlich unvollständig und wenn erst einmal der Herbst ins Land gezogen ist, darf man sich wandernd über viel Sonne freuen und kann den Nebel vergessen.

Es ist immer schön, Bad Aussee Schritt für Schritt zu erforschen, die Ufer der Traun entlang, durch den Kurpark, wo dereinst die Salzpfannen dampften, oder durch die Einkaufsstraßen, in der heimische Vielfalt über internationales Einerlei triumphiert. Handwerk ist im Ausseerland - Salzkammergut so lebendig wie kaum anderswo. Oder man lässt die Dinge einfach gemächlich auf sich zukommen, schaut unter Kastanienbäumen sitzend über den Rand der Kaffeetasse und wundert sich kaum, wenn wieder einmal ein prominentes Gesicht ins Bild kommt. Bad Aussee hat eben viele Freunde.

Ein Urlaub am Meer

Dereinst hat die Erdgeschichte das Meer in den Alpen versteckt. Heute plätschert es munter und heilsam im Vital Bad, wo es im Einklang mit zukunftsweisenden Therapieformen dafür sorgt, daß es den Gästen rundum gut geht. Dieses Meerbad in den Alpen ist aber nur eine Facette des Ausseer Urlaubs-Vergnügens.

Kammerhofmuseum

Unser Museum hat viele Fachabteilungen: Volkskunde, Höhlenkunde, Salz- und Ortsgeschichte; Fossilien des Ausseerlandes, Kammerhofgalerie, Trachtenschauraum. Der Kammerhof ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Steiermark (Spätgotik und Renaissance): Eerste urkundliche Erwähnung 1395. Vom 15. bis zum 17. Jhd. erfolgten wesentliche Um- und Zubauten. Ds Haus diente bis 1926 als Salzamtsgebäude und wurde dann einige Zeit für Dienstwohnungen verwendet. 1949 stellte die Saline der Marktgemeinde Bad Aussee im Kammerhof einige Räume für ein „Ortsmuseum" zur Verfügung, das 1950 eröffnet wurde. Das Gebäude wurde 1972 von der Marktgemeinde gekauft und als Museum ausgebaut. Heute beherbergt der Kammerhof neben dem Museum noch die Probenräume der Musikkapelle Bad Aussee sowie die Stadtbücherei und eine Ludothek.

Schauschmiede am Meranplatz

Neben der Spitalskirche am Meranplatz, praktisch am Fuße der alten Salzstraße, steht eine alte Schmiede, die bereits 1550 urkundlich erwähnt wurde. Anfangs gehörte das Schmiede- und Wagnerhandwerk zur Zunft Rottenmann, Aussee bekam erst 1683 eine eigene "Zunftord-nung". Sichtbares Zeichen dieses Privilegs war die Zunftfahne aus schwarzroter Seide. Die alte Schmiede, ursprünglich für die Ausseer Salzfuhrleute errichtet, wurde bis 1971 vom letzten Ausseer Schmied Franz Prentner betrieben und im Jahre 1971 stillgelegt. Seit dem Vorjahr stellt der gebürtige Ennstaler Fritz Auzinger dieses fast ausgestorbene traditionelle Gewerbe in altem Stil zur Schau. Pferdebesitzer können ihre Tiere beschlagen lassen.Nur während der Sommermonate geöffnet!

Via Artis

Eine Wanderung bei jedem Wetter: Der Wanderweg, für die gesamte Familie, führt vom Ausgangspunkt beim "Künstlerwinkel" im Kurzentrum (Bad Aussee) zuerst in den blumenreichen Kurpark, dann auf das Ausseer Plateau mit den Ortschaften Reitern und Lerchenreith sowie das gegenüberliegende Obertressen, bevor er wieder zum Ausgangspunkt zurückführt. Der Weg hat fünf Stationen, die auf Grund der Gesamtweglänge am besten in drei Etappen erwandert werden:

  • Ortsrundgang
  • Station I-IV (bis zur K. M. Brandauer-Promenade, ca. 3,5 Std)
  • Ab Emil Ertl-Weg/Altausseerstraße zur Station V und zurück zum Endpunkt "Künstlerwinkel" im Kurzentru. (ca. 2 Std.).

Alpengarten

Sie müssen nicht hoch hinaus... ... um im Ausseerland - Salzkammergut die ganze Pracht der Alpenblume bewundern zu können. Der Bad Ausseer Alpengarten beherbergt nämlich auf 12.000 m² über 1.000 Arten von Alpenplanzen, Stauden und Gehölzen sowie anderen pflanzlichen Rarität aus aller Welt. Und das auf ca. 800 Meter Seehöhe, bequem mit dem Auto erreichbar. Ein anschließendes Bad im nahen Moorbad Sommersbergsee wir Sie angenehm erfrischen. Diesen kleinen, aber umso wärmeren Moorsee erreichen Sie zu Fuß (20 Minuten) oder bequem mit dem PKW.

Altaussee

Der Zauber von Altaussee steckt schon im Namen des Ortes. Alles hat hier Tradition. Die Welt der Knappen im Salzbergwerk gibt es heute wie vor Hunderten von Jahren. Die Fischer holen ihre Saiblinge aus dem glas-klaren See wie es schon ihre Vorfahren taten. Und die Gäste lieben ihr Altaussee so wie die ersten Fremden, die vor weit über hundert Jahren in den Ort kamen und erkannten, dass sie hier gar nicht fremd waren, sondern geborgen und am Ziel ihrer Träume. Seit jeher verführt Altaussee kreative Menschen - Maler, Schriftsteller, Musiker - zum Bleiben und Wiederkommen. Wer ihrem Beispiel folgt, ist gut beraten. Das alles spielt sich auch im Literaturmuseum mit Büchershop im Kur und Amtshaus ab, genial geführt von Barbara Frischmuth .

Der Loser. Ein Berg mit Profil

Wer einmal ganz oben war am Losergipfel auf 1.838m, bekommt seine Gedanken nicht mehr los. Vom weiten Panoramablick über die Niederen Tauern und den Dachstein bis hin zum Großvenediger. Vom Augenschmaus, den das Salzkammergut bis an den Wolfgangsee serviert. Von der charakteristischen Form der Loser Krone. Die bunten Farben, in denen sich die Landschaft rund um den Loser im Sommer präsentiert, leuchten bis in die Seele hinein. Die Luft schmeckt nach saftigen Almmatten, sonnig-warmen Felsen und tiefblauen Seen.

Grundlsee

So macht der Urlaub wirklich Freude: Der hellblaue Spiegel des Sees gibt dem Himmel Antwort und die Sonne streut glitzernde Reflexe über die Wasserfläche. Viel Platz für Segler, Surfer, Ruderboote oder Eisläufer. Taucher sind hier herzlich willkommen. Der idyllische Natur-Badestrand ist mehrere Kilometer lang. Individuelles Badevergnügen, so weit das Auge reicht, auch für jene, die es textilfrei mögen. Zum Spaß am Wasser kommt die Freude an der Welt ringsum. Eine helle, sanftmütige Landschaft setzt mit pittoresken Gipfeln felsige Akzente,die kleinen Ortschaften sind wie beiläufig ans Ufer gestreut und das rötliche Lärchenholz der alten Häuser leuchtet warm und vertraut.

Zwischendurch erzählen Villen und Schlösschen Geschichten von noblen Gästen, die bald gut Freund wurden mit den Grundlseern. Es ist ein unerschöpfliches Vergnügen, diese Gegend immer wieder neu zu entdecken, dem Wechsel von Farben und Stimmungen zu folgen.

Auch sind die Freuden der guten, alten Sommer-Frische allgegenwärtig. Eine Bootsfahrt mit Motorschiffen,die Rudolf oder Traun heißen, gehört dazu, aber auch ein walddunkler Ausflug zum Toplitzsee, der sein Geheimnis so verdächtig gut zu wahren versteht, und weiter zum kleinen Kammersee,zum Ursprung der Traun. Wandern, Bergsteigen, Fischen, Eislaufen, Eisschießen, Rodeln, Brauchtum miterleben, Tracht anprobieren oder erfahren wie Holzknechtnocken oder Almraungerln schmecken .

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